Neuer Standort für Grabhügel

Ärgerlich für Gemeinde und AÖZA gGmbH: Der vorgesehene Standort für das begehbare Hügelgrab liegt nicht im Bebauungsplan - wie die Behörde jetzt bei der Prüfung des Bauantrags festgestellt hat.
Eine Änderung des Bebauungsplanes würde erhebliche Zeitverzögerung bringen und dabei die Finanzierung für den Bau gefährden, da die eingeplanten Fördermittel nicht rechtzeitig abfließen würden.
Also muss der Standort des Grabhügels um 25 Meter näher an das Servicegebäude rücken. Dort steht das Hügelgrab zwar nicht an dem Standort, den sich die Steinzeitleute ausgesucht hätten. Sie hätten das Grab auf einer Anhöhe gebaut, wie de archäologische Funde zeigen. Dafür liegt der Grabhügel jetzt aber innerhalb der Baugrenzen - ach wären wir doch noch in der Steinzeit!
Erste Bauphase, Foto Klaus-Otto Timm
Das begehbare Hügelgrab wird eine besondere Attraktion des Steinzeitparks werden.Mit rund 23 Meter im Durchmesser und 4 Meter in der Höhe wird das eine mächtige Anlage, noch größer als der echte bronzezeitliche Grabhügel gegenüber. In seinem Inneren soll die Geschichte der steinzeitlichen Bestattungsformen über mehr als ein Jahrtausend dargestellt werden. Besucher können sozusagen in ein Großsteingrab hineinsehen oder in einen Bronzezeit-Grabhügel mit einem Baumsarg und mehreren Urnen aus verschiedenen Epochen der Entwicklung des Menschen.

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