Betreuer-Kursus für Neu- und Quereinsteiger

Der Aufruf von Dr. Rüdiger Kelm, Leiter des AÖZA in Albersdorf, fand regen Zuspruch, über 20 neue Betreueranwärter kamen bisher zu den Weiterbildungsterminen ins Albersdorfer Bürgerhaus.
Die ansteigenden Besucherzahlen der letzten Jahre erfordern von uns, neue Besucherbetreuer auszubilden, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, so argumentierte Dr. Kelm. Mit diesem Zuspruch hatte er aber nicht gerechnet. Bei ihrer Vorstellung nannten die neuen Steinzeitbetreuer die Motive
  • kreatives Arbeiten,
  • Interesse an Geschichte und deren Entwicklung,
  • ökologische Entwicklung und Naturschutz,
  • Handwerkstechniken der frühen Kulturen,
  • das Arbeiten mit Kindern und Erwachsenen
für ihre Bewerbung beim Archäologisch-Ökologischen Zentrum Albersdorf (AÖZA).


Der Einstieg ins Thema "Steinzeit" und "Ökologie", mit Aspekten aus archäologischen Erkenntnissen unserer Vor- und Frühgeschichte und des AÖZA-Konzeptes, wurde inzwischen an mehreren Terminen und wird auch an weiteren durchgeführt. Diese Veranstaltungen besuchen auch immer wieder die "älteren" Betreuer, um ihre Kenntnisse über die Thematik zu vertiefen und durch gegenseitiges Kennenlernen den "Neuen" den Einstieg zu erleichtern.

Bei den kommenden "Mitmachaktionen" werden die neuen Betreuer anfangs bei den erfahrenen Betreuern hospitieren um später die Betreuungen selbständig zu übernehmen.

Alle werden in der wachsenden AÖZA-Familie ihren Platz finden können.











Am 13.02.2009 ging es in den Außenbereich, Dr. Kelm führte die Gruppe durch den verschneiten Steinzeitpark und erläuterte auch hier die Besonderheiten der Maßnahmen und zukünftigen Schritte, hin zu einer Steinzeitlandschaft, wie sie wohl ausgesehen haben könnte. Er machte allen Beteiligten deutlich, dass dieser Eingriff in die bestehende Kulturlandschaft natürlich seine Zeit braucht und auch durch die Natur mitbestimmt wird.


An besonderen Punkten im Steinzeitpark wurden die Hintergründe erläutert, warum diese Punkte auch Stationen einer späteren Geländeführung für die Gäste des AÖZA sein werden.







Anhand der Karte unseres kleinen Flyers konnte sich jeder im Gelände orientieren und auch die Wege, die als Sichtachsen angelegt sind, deutlich erkennen.

Als kurz vor Abschluß dieser zweistündigen Aktion der Schneefall wieder einsetzte war ein letzter Höhepunkt die Übersicht vom Bronzezeitlichen Grabhügel (DB 17) über das Dorf und das umliegende Gelände.














Dr. Kelm bedankte sich bei allen Anwesenden für die Bereitschaft und das Interesse an der Weiter- und Ausbildung zum AÖZA-Steinzeitbetreuer, trotz der "widrigen" Wetterverhältnisse.