Infoveranstaltung zum Archaeum



Am 14. 06. 2007 fand in der Gaststätte"Zur Erholung" eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Planungsstand für das Ausstellungs- und Bildungszentrum "Archaeum" statt. Es hatten sich rund 100 Albersdorferinnen und Albersdorfer eingefunden.
In seiner Einführung betonte Herr Prof. Dr. Bork, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates, dass dieser ehrenamtlich arbeitet, also ohne jede finanziellen Interessen. Er betonte weiter, dass sich diese Arbeit nur dann gelohnt hat wenn " wir in Albersdorf ein wunderschönes Ausstellungsgebäude haben werden" und dass die Arbeit auch "aus Freude für und an Albersdorf" geschehe.
Das Archaeum, so der Arbeitstitel, soll einen Abriss der 6000jährigen Landschaftsgeschichte von der Natur- zur Kulturlandschaft darstellen, inklusive Naturkatastrophen und langsamen Änderungen.
Der Architekt des Projektes, Herr Sunder Plasmann führte aus, dass das zu errichtende Gebäude eigentlich wie eine modellierte Erdschicht aussehen wird, also nicht als Gebäude in der Landschaft wirken wird. Ebenfalls soll es nachhaltig nach modernsten umwelttechnischen Gesichtspunkten errichtet werden.
Herr Trimborn von der Inspektour GmbH berichtete über die Machbarkeitsstudie und stellte heraus, dass gerade die Verbindung von " indoor und outdoor" im Trend sei und man unter Berücksichtigung aller Faktoren zu einer defensiven Annahme von ca. 70000 Besuchern pro Jahr ausgehe. Sein Fazit: das AÖZA/Archaeum trifft den Puls der Zeit !
Herr Prof. Block von der Fachhochschule Westküste in Heide präsentierte eine realistische Wirtschaftlichkeitsrechnung, die auch Risiken und Unwägbarkeiten nicht ausschloss, immer basierend auf einer Landesförderung von 70% an den Gesamtkosten von ca. 6,5 Mio €, sowie einer Beteiligung des Kreises Dithmarschen an den laufenden jährlichen Kosten. Er bezeichnete dieses Projekt als DAS Infrastrukturprojekt für die Westküste sowie als Leuchtturmprojekt, nicht nur bei Schietwetter.
Im Anschluss an die Präsentationen ergab sich eine ausgedehnte und lebhafte Debatte sowie auch der Wunsch nach weiteren Infoveranstaltungen für Albersdorfer Bürger in naher Zukunft, damit diese sich auch mitgenommen fühlen und sich mit dem Projekt identifizieren und es befürworten können.