Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf

Im Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf wird auf einem ca. 40 Hektar großen Freigelände eine urgeschichtliche Kulturlandschaft der Zeit um 3.000 v. Chr. rekonstruiert. In der Nähe der vielen Großsteingräber und Grabhügel um den hübschen Luftkurort Albersdorf herum entsteht ein „Steinzeitdorf“, in dem steinzeitliche Tätigkeiten wie Flintschlagen, Bogenschießen oder Feuermachen angeboten werden.


Der Steinzeitpark ist geöffnet von
April bis Oktober täglich von 11 – 17 Uhr
(nur montags ist geschlossen).
Jeden Sonntag wird das
„Leben im Steinzeitdorf“
mit Führungen und Mitmachaktionen lebendig.





Sie finden den Steinzeitpark Dithmarschen in der
Süderstr. 47 in 25767 Albersdorf. 
Sie können  auch Führungen und Veranstaltungen unter
Tel. 04832-9597333 (werktags von 10 bis 13 Uhr) oder über
info@aoeza.de buchen.


Übersicht der aktuellen Berichte


Wer kennt sich aus?

Rätsel aus dem Steinzeitpark Dithmarschen



Schreibe uns doch bitte im Kommentar, was Du erkennst und wo Du das, was Du im Bild siehst, im Steinzeitpark gefunden hast!

Zeitreise 2013


siehe auch Bericht Zeitreise 2012


Günter Lange vermacht dem Museum seine Funde

Viele Jahrzehnte lang hat Herr Günther Lange aus Frestedt als offizieller Vertrauensmann des Archäologischen Landesamts Schleswig-Holstein in und um Frestedt die Felder, Wiesen und Wälder begangen und auf diese Weise eine der umfangreichsten Sammlungen zur Archäologie Dithmarschens entstehen lassen. 
Am Montag, den 10. 9. 2012, übergibt Herr Lange nun seine genau dokumentierte Sammlung mit den dazu gehörenden Karten und Unterlagen in die Obhut des Albersdorfer Museums für Archäologie und Ökologie Dithmarschen. 
Zu den besonderen Fundstücken der Sammlung Lange gehören eine große Zahl von teilweise gut erhaltenen bronze- und eisenzeitlichen Urnen sowie eine große Zahl von Feuersteingeräten aus der Mittel- und Jungsteinzeit. "Die großzügige Stiftung von Herrn Lange nehmen wir im Museum sehr gerne entgegen, zumal wir die Fundstücke damit für eine zukünftige wissenschaftliche Erforschung dauerhaft erhalten können", sagt Dr. Rüdiger Kelm vom Museum in Albersdorf. 
Die Fundübergabe findet am Montag, den 10. 9. 2012 um ca. 10.00 Uhr bei Herrn Lange (Scharfenstein 1, 25727 Frestedt) statt. Anwesend ist neben Herrn Lange und den Mitarbeitern des Albersdorfer Museums auch Herr Manfred Trube, der Vorsitzende des Fördervereins AÖZA e. V., der Herrn Lange an diesem Tag die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft im auch für das Albersdorfer Museum verantwortlichen Förderverein überreicht. 

Audio-Guide im Steinzeitpark

Seit kurzem gibt es im Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf eine Kopfhörerführung "in die Steinzeit": 
An insgesamt 33 Stationen werden den Gästen die Besonderheiten und Einrichtungen des Steinzeitparks von den Steinzeithäusern, über die Weidetiere bis zu den Großsteingräbern im Wald in zusammen über 60 Minuten Dauer erläutert. 
Die neuen Audioguides gibt es sowohl für Erwachsene mit 33 Stationen (Leihgebühr € 2,50) und für Kinder ab 6 Jahren mit 17 Stationen (Leihgebühr € 1,50). 
Die Geräte können am Eingang des Steinzeitparks gegen Abgabe eines Ausweises als Pfand ausgeliehen werden. 
Die modernen, mit GPS-Ortungssystem und ergänzenden Bildfolgen ausgestatteten Audioguides wurden vom Steinzeitpark Dithmarschen in Kooperation mit der Weimarer Firma "I-Tour" erstellt und mit Hilfe des Zukunftsprogramms Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein sowie des Förderfonds Nord der Metropolregion Hamburg kofinanziert. 

Die anschaulichen und interessanten Hörtexte wurden von Silvia Bokeloh, Raimund Donalies, Ole Rinna und Dr. Rüdiger Kelm vom Förderverein AÖZA e. V. bzw. vom Steinzeitpark Dithmarschen erstellt.

Erinnerung für unseren Freund aus Kanada

Ein junger Besucher aus Kanada konnte sein gebasteltes Modell einer Feuerstelle nicht mit nach Hause nehmen. Vielleicht erreicht ihn dieses Foto auf diesem Wege.
Herzlichen Gruß aus dem Steinzeitpark in Albersdorf und besuch uns mal wieder!

Annia's Abschied



Unsere diesjährige FÖJ-Hilfe Annia hat ihre Zeit beendet. Sie hat uns in Vielem weitergebracht, zuletzt sogar in einem Film mitwirken dürfen. Herzlichen Dank von ihren Albersdorfer Steinzeit-Betreuern!


Das lebende Steinzeitdorf - Projekt Wohnversuch


Hamburger Studenten lebten eine Woche im Steinzeitdorf
In der Zeit vom 19. bis zum 24. Juli 2012 fand auch in diesem Jahr wieder ein Praxis-Seminar des Archäologischen Instituts der Universität Hamburg im „Steinzeitdorf“ des Steinzeitparks Dithmarschen in Albersdorf statt.

Ziel des durch das europäische Projekt „OpenArch – Kooperation archäologischer Freilichtmuseen in Europa“ kofinanzierten Seminars unter Leitung von Tosca Friedrich und Birte Meller vom Archäologischen Institut war es, die im Originalmaßstab rekonstruierten Steinzeithäuser im Steinzeitdorf mit Leben zu füllen. Konkret ging es dabei um das 2010 neu errichtete „Haus von Flintbek“ aus der späten Jungsteinzeit und das seit 2011 bestehende „Kulthaus von Tustrup“. Die Vorlagen für die praktische Nutzung von Wohn- und Arbeitsbereich stammen dabei aus archäologischen Befunden der späten Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit in ganz Europa.

HA-dpa-Meldung
 Zum „Wohnversuch“ zur Jungsteinzeit Norddeutschlands hatten sich die ca. 25 Studentinnen und Studenten in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt; dazu gehörten z. B. die Gruppen „Holz/Möbel“ „Ernährung/Getreide“, „Textil“, „Feuermachen/Brandexperimente“, und „Ausbesserung/Instandhaltung“. Neu war in diesem Jahr zum ersten Mal das Thema „Bronzegießen“, außerdem fanden regelmäßig Führungen und Erläuterungen für die Besucher statt. Da für solch eine Arbeit natürlich viele spezielle Materialien benötigt werden, hat Dr. Rüdiger Kelm vom Steinzeitpark sich bereits seit mehreren Wochen mit der Zusammenstellung von Knochen, Leder, Muscheln, Bau- und Brennholz und anderem Baumaterial beschäftigt. „Nach Abschluss unserer Projektwoche werden die bewohnten Steinzeithäuser dann sicher noch viele Spuren der Benutzung durch die modernen „Steinzeitmenschen“ aufweisen. Sie werden dann vermutlich so wirken, also ob die Bewohner nur einmal kurz weggegangen sind ...“, sagte Rüdiger Kelm.

Das „lebende“ Steinzeitdorf war vom 19. Juli 2012 bis zum 24. Juli 2012 täglich  zwischen 11.00 und 17.00 Uhr zu besichtigen. Die Hamburger Studierenden beantworteten geduldig alle Fragen und gaben den zahlreichen Besucher ausführliche Erklärungen. Auch im Hamburger Raum wurde darüber berichtet, wie aus dem Bericht im HA vom 23.7. zu lesen war (s. Bild).

Jetzt sind die Häuser wieder während der regulären Öffnungszeiten des Steinzeitdorfs zu besichtigen
(Di – So 11 – 17 Uhr).



Zeitreise 2012


Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, in dem das Bogentreffen buchstäblich
ins Wasser fiel, hatte der Wettergott dieses Mal ein Einsehen, und
bescherte Trockenheit, milde Temperaturen und ausgiebigen Sonnenschein
am 21. und 22. Juli für Teilnehmer und Besucher des Prähistorischen Bogenschützentreffens.

Bogenschützen aus verschiedenen Zeitepochen und sogar berittene Amazonen von den „Bowriders“ aus Heide waren angetreten, um die besten Bogner zu
ermitteln. Besonders erfreulich war die Teilnahme zahlreicher Jugendlicher. Einige Teilnehmer waren schon am Freitag angereist und hatten ihr „typisches“ Lager aufgebaut. Voraussetzung bei diesem Turnier war die jeweils zeitgerechte Kleidung und das passende Schießzeug, wie einfache Holzbögen und Pfeile. Hier und da musste man natürlich ein Auge zudrücken, wenn jemand gerade anfing, seine Ausrüstung authentisch zu gestalten.

In dem 25 Stationen umfassenden Parcours waren nicht nur jagdbare Tiere, wie Rehbock, Bär oder Wildschwein zu „erlegen“, sondern auch einige
Prüfungen zu absolvieren, die das ganze bognerische Geschick verlangten. Es war einfach ein wunderschönes Bild, zusammen mit den Studenten aus Hamburg, die sich eine Woche lang in steinzeitlichen Techniken übten, dem Steinzeitdorf Leben einzuhauchen.

Der laue Sommer-Samstagabend war perfekt, um bei Fackelschein ein Ziel aufzubauen. Einmal mehr musste hierbei das instinktive Schießen unter Beweis gestellt werden. Die Bogenreiter beendeten diesen geradezu
märchenhaften Abend mit einer kleinen Lichtershow.

Der Besucherandrang war am Sonntag so groß, dass die letzte Jagd auf den „rasenden Eberhard“
aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste.







Ein kleines Missgeschick gab es auch. Ein Ritter und Falkner war in seinen Bewegungen etwas zu hastig, als er vom schwimmenden Kanu schießen wollte. Kopfüber landete er im kleinen, neuen Teich, konnte aber aus eigener Kraft zurück ins Boot klettern. Das „Schöne“ daran, er konnte am meisten über sich selber lachen. Dank des sonnigen Wetters war alles schnell wieder trocken.

Sieger waren, sowohl bei den Männern, den Frauen und Kindern einmal mehr die Wikinger. Aus den, von allen Teilnehmern mitgebrachten, kleinen Präsenten konnten sie sich als erste ihren Preis aussuchen. Die restlichen Geschenke wurden verlost, so dass alle Teilnehmer eine Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten.

Die einhellige Meinung aller war, dass das Turnier auch 2013 stattfinden
sollte. Wann das Treffen stattfindet sehen Sie dann im neuen Veranstaltungskalender des AÖZA oder im Albersdorf-Kalender